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Unser vollendetes Selbst spiegeln

Michael Berg
April 28, 2022
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Es gibt eine schöne Lehre, die für uns im Monat von Iyar, oder Stier, sehr praktisch ist. Die Kabbalisten lehren, dass jeder einzelne von uns in zwei Reichen existiert: es gibt die Manifestation von uns auf dieser Welt, was das ist, was wir von uns kennen, und es gibt auch in einer überirdischen Welt einen vollendeten Spiegel von uns selbst. Die Arbeit unseres Lebens, und der Zweck für den wir auf diese Welt gekommen sind, ist, langsam aber sicher, durch unsere Arbeit, unser Wachstum, das Studieren und durch Veränderung, unser vollendetes Selbst, das in den oberen Welten existiert, möglichst nahe zu spiegeln.

Sehr oft gibt es in der Torah eine Diskussion der großartigen Seelen, und der Name wird zweimal erwähnt; „Avraham, Avraham,“ zum Beispiel. Die Kabbalisten erklären, dass das so ist, weil in diesem Fall, arbeitete, wuchs und veränderte sich Abraham so sehr, dass seine physische Manifestation in dieser Welt dem vollendeten Stadium in der oberen Welt perfekt gleichgekommen ist. Das ist die Arbeit unseres Lebens, denn wie wir uns auf dieser Welt manifestiert haben, ist für die meisten von uns eine große Distanz vom vollendeten Selbst entfernt, das in den oberen Welten existiert.

Die Kabbalisten sagen, dass fast der ganze Schmerz, den wir in unserem Leben verspüren, wegen der Ungleichheit zwischen dem Stadium, zu dem wir uns soweit manifestiert haben, und dem vollendeten Selbst, das in den oberen Welten existiert, herrscht. Abraham hat das erreicht. Moses hat das erreicht. Die, die sie auf dieser Welt manifestiert haben, waren genau die, die sie in den oberen Welten waren.

Es gibt ein berühmtes Zitat vom großartigen Kabbalist Rav Zusha of Anipoli: „Wenn ich in die oberen Welten komme, dann werde ich nicht besorgt sein deswegen weil ich gefragt werde, warum ich nicht wie Abraham oder Moses war. Meine einzige Sorge ist, dass sie mich fragen werden, ‚Warum warst du nicht wie Zusha, warum warst du nicht wie du selbst?‘“ Das ist die Realität der Distanz, die für die meisten von uns herrscht. So wie wir uns auf dieser Welt manifestiert haben, ist noch nicht einmal wahrhaft in der Nähe zu dem, wer wir in den oberen Welten sind. Die meisten von uns existieren in den oberen Welten zehnmal, vielleicht hundertmal kraftvoller, größer, glücklicher und verbundener, als das, was wir soweit auf dieser Welt manifestiert haben.

Und es gibt eine Geschichte, die dieses Verständnis manifestiert. Der großartige Prophet Eliyahu HaNavi, Elijah, der Prophet, hatte einen Studenten names Elisha. Als Elijah sich bereit machte diese Welt zu verlassen, hat sein Student, der der Führer und Prophet nach ihm werde sollte, eine sehr eigenartige Bitte an seinen Lehrer gestellt. Er sagt, „Gib‘ mir die doppelte Portion deines Geistes, gib‘ mir die Fähigkeit doppelt so viel zu tun, wie du getan hast, gib‘ mir zweimal deine Größe. Gib‘ mir Licht und die Fähigkeit zu unterstützen, zu lehren und alles doppelt zu segenen, was du jemals tun kannst.“

Die Kabbalisten stellen, und der Zohar spricht darüber, die sehr offensichtliche Frage. Du kannst jemanden nicht um etwas bitten, dir etwas zu geben, was er selbst nicht hat. Wenn du zu jemandem gehst, der nur einhundert Dollar hat, und du bittest ihn dir zweihundert Dollar zu leihen, kann er es nicht. Er kann dir einhundert Dollar leihen, weil er das hat, aber er kann dir nicht zweihundert Dollar leihen. Also, wie kann Elisha zu seinem Lehrer, Elijah dem Propheten, sagen, „Gib‘ mir zweimal deinen Geist, das doppelte deiner Kraft, Licht und Segen?“

Wie konnte Elisha seinen Lehrer darum bittem ihm das doppelte Licht zu geben? Die Kabbalisten erklären, dass wenn eine Person ihre Arbeit in dieser Welt vollbracht hat, was bedeutet, dass er sich transformiert hat, gewachsen ist und sich zu dem Grad verändert hat, zu dem er sich verändern hätte sollen, dann, wenn er diese Welt verläßt, werden sich sein niedriges Selbst, das sich perfekt manifestiert hat, und sein höheres Selbst vereinigen. Und wenn das niedrige Selbst, das in dieser Welt existiert, das vollendete Selbst sieht, wird es darauf zugehen. Und so verspürt er, dass er diese Welt verläßt. Also, als Elijah diese Welt verließ, ist er an einem Punkt gewesen, wo sein physisches Selbst sein überirdisches Selbst komplett gespiegelt hat; deswegen konnte Elisha ihn um das Doppelte von allem, was er auf dieser Welt getan hat, bitten, denn beide, sein vollkommenes Selbst und das, an dem er gearbeitet hat, damit es das Selbst in den oberen Welten spiegelt, sind zusammengekommen, und daher wurde sprichwörtlich das Doppelte von Elijah dem Propheten enthüllt, als er diese Welt verließ.

Die Kabbalisten sagen, dass es ein großer Verdienst ist, eine gerechte Person zu sein, die die Spiegelung des Selbst erreicht hat, als sie diese Welt verließ. Daher sagt Elijah der Prophet seinem Studenten Elisha, „Wenn du bei mir bist, wenn ich diese Welt verlasse, wirst du meine doppelte Stärke, mein doppeltes Licht, und meine doppelte Fähigkeit, Segen und Richtung in diese Welt zu bringen, bekommen.“ Und wie wir den Rest der Geschichte vom Leben von Elisha lesen, war er fähig in allen Bereichen doppelt so viel zu tun als sein Lehrer.

Wir lernen hier ein sehr wichtiges Verständnis: es gibt zwei von uns. Da ist der, den wir auf dieser Welt manifestiert haben, und da ist das Wesen, mit dem wir uns vergleichen sollten, unser vollendetes Selbst, das in den oberen Welten existiert. Der ganzen Schmerz, den wir verspüren, wie er sich auf irgendeine Weise in unserem Leben manifestiert, herrscht wegen dieser Ungleichheit, und die Zeit, die wir brauchen um diese zwei Wesen näher zueinander zu bringen. Die Version, die sich in unserer Welt von uns selbst manifestiert hat, welches leider immer noch nicht genug wächst und sich verändert, das Zweifel und Ängste hat, und das vollendete Selbst, das komplett verbunden ist. Das ist der Zweck unseres Lebens auf dieser Welt. Es geht nicht darum zu streben wie jemand anderes zu sein; es geht nur darum uns einfach zu bemühen an einen Punkt des Wachstums und der Veränderung zu kommen, sodass unser Selbst auf dieser Welt das vollendete, erhöhte Selbst komplett spiegelt, das in den oberen Welten existiert. Die Fähigkeit diese Verbindung zu machen, ist eines der großen Geschenke des Monats des Stieres.


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