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Eine kleine Welt

Michael Berg
Mai 18, 2022
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Normalerweise, wenn es eine Botschaft vom Schöpfer für die Israeliten gibt, gibt es eine Unterhaltung, die damit beginnt, dass der Name des Schöpfers offenbart wird, meistens durch Moses, und von Moses zu uns. Wie auch immer, der Abschnitt Bechukotai beginnt mit diesen Worten (Eine kleine Welt). Es ist eine der einzigen Abschnitte, wo es vom Schöpfer eine Botschaft, eine Lehre gibt, ohne dass der Name des Schöpfers erwähnt wird; das gibt uns eine Idee, dass es etwas Einzigartiges im Licht, das diese Woche offenbart wird, gibt.

Bechukotai behandelt Dinge, die über dem menschlichen Verständnis und der menschlichen Fähigkeit liegen; was wir diese Woche lernen wollen, ist, dass so viel von dem, was wir tun müssen und was wir korrigieren müssen, die Dinge sind, die wir wirklich nicht kontrollieren können. Also stellt sich dann die Frage, wenn wir wirklich zum Verständnis kommen, dass die Unterstützung, die wir brauchen, und die Korrektur, die wir brauchen, oft jenseits unserer Möglichkeit zu kontrollieren ist, was machen wir dann? Wie können wir korrigieren, was nicht in unserer Kontrolle steht?

„Um unsere Korrektur zu erfüllen, und auch einen großartigen Einfluss auf der Welt zu haben, müssen wir uns bemühen die spirituelle Arbeit zu machen.“

Es gibt zum Beispiel Zeiten, wo wir eine positive Tat hätten tun sollen, aber es geht nicht immer so, speziell in Bezug auf jemand anderen. Rückblickend denken wir, dass wir die Person vielleicht anders hätten behandeln sollen, und dann vergeht die Zeit und wir wollen einen Weg finden um das zu korrigieren, aber viele Dinge sind seitdem passiert. Wie korrigieren wir Dinge wie diese, die sich jenseits unserer Kontrolle manifestiert haben? Um, zum Beispiel, bei einem Geschäft Erfolg zu haben, muss ein Individuum nicht alle Variablen kontrolliern damit es funktioniert. Es gibt zahlreiche Dinge von denen wir gleichermassen wissen und nicht wissen, die jenseits unserer Kontrolle stehen; also, wie kontrollieren oder beeinflussen wir sie?

Die Art dieses Bewusstsein zu beginnen, ist, zuerst wahrhaft zu verstehen, dass das, was wir spirituell und physisch brauchen, entweder erreichen, erschaffen, herbeibringen oder korrigieren wollen, jenseits von uns ist. Logisch wissen wir, dass wir eine sehr kleine Sphäre beinflussen, aber offensichtlich, das, was wir auf dieser Welt tun müssen, ist weit jenseits davon. Wie kommen wir dorthin?

„Wenn wir die maximale Arbeit leisten, stellt das Licht des Schöpfers sicher, dass der Einfluss die gesamte Welt durchdringt.“

Wenn eine Person eine intern negative Tat begeht, die keinen negativen Einfluss auf jemanden anderen hat, und dann, mit dem Verständnis des spirituellen Prozesses der Korrektur, wissen wir, dass welcher Schaden auch immer angerichtet worden ist, korrigiert werden kann. Wie auch immer, wenn wir einmal in die Kategorie der Dinge kommen, die wir anderen angetan haben, oder Arten wie wir andere negativ beinflusst haben, können wir alle möglichen Ängste erwecken, weil wir nicht wissen, wie wir das jemals korrigieren werden. Wie werden wir jemals etwas ändern, das wir jemandem anderen angetan haben...und wer weiss, welche anderen negativen Effekte es auch hatte? Es gibt so viel, dass wir korrigiern müssen, das jenseits unserer Kontolle steht. Also, wie machen wir es?

Hier ist die Antwort. Wir müssen mit der Klarheit beginnen, dass um alles zu erreichen, wofür unsere Seele in diese Welt gekommen ist, physisch und spirituell, wir fähig sein müssen zu dem Zustand zu kommen, wo unser Einfluss jenseits davon geht, was natürlich und normal ist. Wir müssen fähig sein zu dem Zustand zu kommen, wo wir jenseits dem kommen können, was für ein Individuum natürlich zu beinflussen ist.

Es gibt ein Konzept, dass besagt, dass der Schöpfer die Arbeit beenden wird. Wenn ein Individuum alles macht, was es kann und muss, um zu korrigieren und zu verändern, dann beeinflusst das die Welt. Es gibt einen schönen Abschnitt, wo der Ari fragt, warum es über die Erschaffung des Menschen heisst, „Lasst uns Menschen machen,“ wenn das Licht des Schöpfers offensichtlich einzeln ist; warum wird die Mehrzahl verwendet? Der Ari sagt, dass vor der Schöpfung von jeder Person, der Schöpfer ein Stück von allem nahm, von jeder einzelnen oberen Welt, von jedem einzelnen Stück von dieser physischen Welt, und es benützt hat, um ein wirkliches menschliches Wesen zu schaffen. Und deswegen wird es olam katan genannt, eine kleine Welt, weil es einen Aspekt von allem auf dieser Welt gibt, aus der wir gemacht worden sind.

Daher erklärt der Ari, dass wenn es heisst, „Lasst uns Menschen machen,“ bedeutet das, dass der Schöpfer ein Stück von allem nahm, vom höchsten und vom niedrigsten gleichermassen, vom spirituellsten und vom physischsten, und hat jeden einzelnen von uns damit geschaffen, was daher bedeutet, dass wir eine angeborene Verbindung zu allem und jedem auf dieser Welt haben. Als solches bedeutet das, dass wir auf einer bestimmten Ebene unseren Einfluss auf sprichwörtlich alles ausweiten können.

„Beim Zählen des Omer geht es um eine persönliche Transformation, um das Licht des Schöpfers zu verdienen.“

Um das zu tun, ist es nicht nur notwendig die spirituelle Arbeit zu tun, sondern auch sich zu bemühen die spirituelle Arbeit zu tun. Zum Beispiel, nehmen wir an, jemand hat einen Termin beim Arzt oder es steht eine kleine Operation bevor. Mit dem Wissen, das wir von der Lehre des Ari gewonnen haben, verstehen wir jetzt, dass es ein Stück Arzt und ein Stück Skalpell oder Werkzeug, dass der Arzt bei der Operation benützen wird, in dieser Person gibt. Wie erweckt er Licht im Arzt oder dem Werkzeug? Als die Person an diesem Morgen aufwachte, hatte sie eine Entscheidung zu treffen, ob sie die morgendliche Verbindung machen wird oder nicht. Und dann, wenn sie sich dazu entscheidet sie zu machen, musste sie die Entscheidung treffen ob sie ihre ganze Mühe hineininvestiert oder nicht. Sagen wir sie hatte zwei Minuten um den Zohar zu lesen und sie investierte 50% ihrer Mühe, dann wird der Einfluss, der sich ausserhalb von ihr ausweitet, 50% sein, die vielleicht zum Arzt geht, aber nicht zum Messer.

Wir haben das Potential alles zu beeinflussen was ausserhalb von uns ist, aber der einzige Weg das zu tun, ist unsere interne Mühe zu maximieren, weil, nochmals, jedes Individuum hat ein Stück von allem in der Welt in sich. Als solches hat jedes Individuum das Potential jeden Teil der Welt zu beeinflussen. Aber die Art wie man das macht, ist diese kleine Welt zu maximieren, die spirituelle Verbindung dieser kleinen Welt zu dem Grad zu maximieren, zu dem sich ein Individuum sich bemüht sich zu verbinden.

Wenn eine Person sich zu dieser Grenze bringt und das Maximum tut, das er oder sie bei der Korrektur seiner eigenen internen Welt tun kann, dann geht der Einfluss in die ganze restliche Welt hinaus für alles, was sie braucht. Daher heisst es, dass es bei der Arbeit des Zählens des Omer wirklich um eine persönliche Transformation geht, um das Licht des Schöpfers zu verdienen. Die meiste Arbeit ist bis zum 33. Tag des Omer, Lag B’Omer, denn jenseits dieser Arbeit, macht der Schöpfer den Rest der Arbeit für uns. Und die verbleibenden Tage ergeben den numerischen Wert des Wortes ‚gut‘, weil dann das Gute passiert. Wenn du die ganze Arbeit bis Lag B’Omer getan hast, wenn du die ganze Arbeit für deine interne Welt getan hast, die du tun kannst, dann wird dir garantiert, dass alles, was du in der externen Welt brauchst, für dich passieren wird.

Wir müssen die Welt beeinflussen und deswegen müssen wir uns verzweifelt ständig darum bemühen, unsere interne Arbeit zu maximieren. Und wir können die Welt beeinflussen, weil wir aus allem, woraus die Welt zusammengesetzt ist, bestehen. Aber wir können die Welt nur zu dem Grad beeinflussen, zu dem wir die Arbeit unserer internen Welt beeinflussen und maximieren können. Darum geht es an diesem Shabbat.

Der Schöpfer wird am Anfang des Abschnitts nicht erwähnt, weil es nicht um den Schöpfer geht; es geht darum wie wir alles, was ausserhalb von uns ist, beeinflussen. Zuerst verstehen wir, um wirklich alles zu erreichen, was wir auf dieser Welt erreichen müssen, dass es nur erreicht werden kann, wenn man Einfluss auf so viele Faktoren hat, die wir nicht einmal beginnen können zu verstehen. Wir müssen diesen Einfluss haben, weil wir aus allem auf dieser Welt bestehen. Aber der einzige Weg um das wahrhaft zu aktivieren, ist, unsere Arbeit innerhalb unserer Welt zu maximieren. Deswegen müssen wir uns bemühen nicht zu fallen oder negative Taten zu begehen, weil es unsere interne Welt verkleinert. Und wenn wir unsere interne Welt verkleinern, verkleinern wir unseren Einfluss in der Welt. Darum geht es in diesem ganzen Abschnitt, der nicht zufällig der 33. Abschnitt ist. Der 33. Tag des Omer, und der 33. Abschnitt, repräsentieren die ganze maximale Arbeit. Wenn wir die maximale Arbeit tun, stellt das Licht des Schöpfers sicher, dass dieser Einfluss die ganze Welt durchdringt.


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