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Eine komplett neue Person werden

Michael Berg
Mai 21, 2023
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Sehr oft, wenn wir uns spirituell ansehen, sehen wir, wo wir wachsen und was wir tun müssen, und wollen eine bessere Version von uns werden. Aber die Wahrheit ist, dass wir keine bessere Version von uns selbst werden müssen; wir müssen gänzlich eine komplett andere Person werden. Und das – gänzlich eine komplett andere Person zu werden – ist ein Geschenk von Shavuot, und daher ein Geschenk, dass weiterführt zu Shabbat Naso.

Es gibt einen Abschnitt in der Idra Raba zu dieser grossartigen Offenbarung, und wenn wir ihn lesen, erwecken wir für uns selbst nicht nur das Licht der Idra Raba wieder, das an diesem Shabbat offenbart wurde, sondern noch spezifischer, das Licht der grossen Geheimnisse, die uns an diesem Shabbat gegeben werden.

Rav Shimon sagt zu den Freunden, „Wenn die Zeit Licht zu offenbaren gekommen ist, wenn die Zeit für Veränderung gekommen ist, musst du alles zur Seite schieben, was vorher war.“ Das ist der erste Schritt, um wirklich das Licht und die Geschenke an diesem Shabbat zu empfangen; um dieses neue Wesen zu werden, müssen wir das, was auch immer vorher da war und wir versucht haben ein bisschen besser zu machen, komplett entfernen. Rav Shimon geht weiter und fragt, „Wie lange werden wir akzeptieren auf dieser niedrigen Ebene der Verbindung zu bleiben?“

"Wir wollen eine komplett neue Person sein, die das Licht in allem spürt, fühlt, schmeckt und sieht."

Und wir alle, wenn wir das Geschenk von Shavuot wirklich an diesem Shabbat empfangen wollen, müssen in unserem Verstand sagen, dass wir nicht länger damit zufrieden sind, nur eine bessere Person oder eine bessere Version von uns selbst zu werden. Wir müssen eine komplett andere Person werden wollen, und nicht länger akzeptieren, wer wir heute sind. Denn das Potential, das wir wirklich in uns haben, ist jemand, den wir heute nicht verstehen können.

Ich möchte eine Geschichte vom Baal Shem Tov teilen, die sich auf diese Offenbarung bezieht. Es gab verschiedene Phasen in seinem Leben, und der erste Teil seines Lebens, wo diese Geschichte herkommt, war verborgen. Während dieser Zeit bereiste er die Welt, aber lies niemanden seine wahre Essenz oder Grösse erkennen.

Die Geschichte geht so, dass als er begonnen hat zu lehren und diese Weisheit zu verbreiten, erhielt er eine Botschaft, dass es eine Person gab, die sein Student sein sollte, und alles, was er offenbart hat, weiterführen soll. Der Name des Studenten war Dov Ber aus der Stadt von Mezritch, auch als der Maggid von Mezritch bekannt. Aber der Baal Shem Tov wusste nicht, was er tun sollte, denn dieser Mann, der sein Student werden sollte, war ein sehr weiser Mann, hat sein ganzes Leben lang gelernt, aber hatte ein, wie wir es nennen, gesundes Ego. Es gab keinen logischen Weg, dass diese Person, der Dov Ber von Mezritch, kommen würde um mit dem Baal Shem Tov zu studieren.

Dov Ber von Mezritch hatte ein hartnäckiges Problem mit seinem Bein. Die Ärzte konnten ihm nicht helfen und seine Frau sagte, „Ich habe von einem Wundertäter gehört names Baal Shem Tov. Vielleicht, wenn du zu ihm gehst, wird er fähig sein dein Bein zu heilen.“ Aber der Dov Ber von Mezritch sagte zu ihr, dass er sein ganzes Leben lang gelernt, studiert und gebetet hat, und er zweifelt daran, dass dieser Mann fähig sein wird ihm zu helfen.

So geht es Monate lang weiter. Sein Bein wird immer schlechter und seine Frau sagt ihm immer wieder dem Mann eine Chance zu geben. Nach ein paar Monaten nörgeln ist er einverstanden, und reist dorthin, wo der Baal Shem Tov lebt. Er kommt am Morgen an und geht, um den Baal Shem Tov zu sehen. Dieser erzählt ihm, dass er vor wenigen Wochen mit seinen Pferden gereist ist und sich Sorgen gemacht hat, weil sie so lange gereist sind und kein Essen für seinen Wagenführer Alexi finden würden. Doch Gott sein Dank, am Ende des Tages, hielten sie in einem Dorf an und fanden Essen für ihn.

Dann verabschiedet sich der Baal Shem Tov vom Dov Ber von Mezritch, der, als er den Raum verlässt, aufgebracht ist. Er erkennt, dass dieser Typ ihm nicht nur nicht helfen würde, sondern auch denkt, dass er ein Idiot sei. Es wird Nachmittag und der Fahrer des Dov Ber von Mezritch sagt ihm, dass die Bedingungen abzureisen zu gefährlich wären, und dass sie am Morgen abreisen sollten.

Um sechs Uhr klopft der Bedienstete des Baal Shem Tov an die Tür, wo der Dov Ber wohnt, und sagt ihm, dass der Baal Shem Tov ihn sehen wollte. Und der Dov Ber von Mezritch erkennt an diesem Punkt, dass er hier für den Tag festsitzt, und entscheidet, „O.k. Lass mich doch etwas Spass haben.“ Also geht er wieder zum Baal Shem Tov, und der Baal Shem Tov sagt, „Ich habe vergessen dir zu erzählen, dass auf derselben Reise, von der ich dir erzählt habe, haben wir auch vergessen Heu einzupacken, und ich war besorgt, dass wir auch kein Essen für die Pferde finden würden. Aber, Gott sei Dank, im selben Dorf, wo wir Essen für Alexi gefunden haben, gab es auch Heu für die Pferde zu essen. Ich wollte nur sichergehen, dass ich nicht vergesse, dir das zu erzählen.“ Und der Dov Ber geht zurück in sein Zimmer, wunderte sich, wie irgendjemand nur zu diesem Mann aufschauen und ihn als Lehrer und Wundertäter sehen könnte.

Um etwa Mitternacht klopft es an seine Tür und wieder ist es der Bedienstete des Baal Shem Tov und sagt, dass der Baal Shem Tov ihn sehen will. Der Dov Ber von Mezritch denkt sich, „Was, hat er mir noch nicht alle Kleinigkeiten von seiner Reise erzählt?“ Aber weil er dort sowieso festsaß, entscheidet er sich zu gehen und diesmal fragt ihn der Baal Shem Tov ob er je die Schriften des Ari, Rav Issac Luria, dem grossen Kabbalisten, studiert. Der Dov Ber von Mezritch sagt, „Natürlich! Ich habe sie mein ganzes lang Leben studiert.“

Der Baal Shem Tov nimmt eines der Bücher herunter, den ‚Etz Chayim‘, von den Schriften des Ari, bittet ihn zu lesen und einen bestimmten Abschnitt zu erklären. Er liest es sehr langsam damit der Baal Shem Tov fähig ist, es zu verstehen und gibt ihm eine lange und langsame Erklärung.

In der Mitte seiner Erklärung nimmt der Baal Shem Tov dem Dov Ber von Mezritch das Buch weg und sagt ihm, dass alles, was er gesagt hat, komplett falsch sei. Dann beginnt der Baal Shem Tov vom ‚Etz Chayim‘ zu lesen und wie er die Worte ausspricht, kommt Licht in den Raum. Als er die Namen der Engel sagt, die der Ari erwähnt, beginnen die Engel in den Raum zu kommen. Und als das beginnt zu passieren, wird der Dov Ber ohnmächtig.

Der Baal Shem Tov schliesst den ‚Etz Chayim‘, dem Buch mit den ‚Schriften des Ari‘ und stellt es wieder zurück auf das Regal. Er sagt zum Dov Ber von Mezritch, „Du hast dein ganzes Leben lang studiert. Du hast die ganze Information. Aber deine ganze Arbeit und dein ganzes Wissen ist ohne Seele. Und die ganze Arbeit, die du machst, die ganze Information, die du sammelst, bedeuten nichts, wenn du nicht fähig bist das Licht zu injizieren.“

Und das ist der Weg wie der Maggid von Mezritch der erste und Hauptstudent des Baal Shem Tov wurde.

Von dieser Geschichte erhalten wir das Verständnis über das, was sich in unserem spirituellen Leben verändern muss. Wir müssen darum bitten, dass unsere Arbeit nicht wie die des Maggid von Mezritch ist, bevor er zum Baal Shem Tov gekommen ist. Wir müssen uns selbst fragen – wie viel Licht schmecken wir in unserer Arbeit, in unseren Verbindungen? Wenn wir mit unserem spirituellen Leben o.k. sind, und es wäre nur ein netter Zusatz ein kleines bisschen mehr zu schmecken, ein kleines bisschen mehr vom Licht zu sehen, dann werden wir es nicht erhalten. Es muss eine Notwendigkeit sein; wir müssen an dem Punkt sein, wo wir sagen, „Ich bin nicht zufrieden und ich werde nicht zufrieden sein, ausser ich schmecke wahrhaft das Licht.“

Erinnert euch, dieses Geschenk wurde uns an Shavuot gegeben. Aber um es zu manifestieren, um es wahrhaft in unser Leben zu bringen, können wir nicht akzeptieren was vorher war. Wir wollen eine komplett neue Person sein, die das Licht in allem spürt, fühlt, schmeckt und sieht.


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